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Wie krank sind manche Menschen

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Wie krank sind manche Menschen

Beitragvon flecky » 11. Feb 2010 17:15

Ich musste es hier rein setzten, denn sowas habe ich im leben noch nicht gelesen. Bin total geschockt :evil:


balu hat geschrieben:Über eine andere Retriever Mailingliste habe ich folgenden Beitrag erhalten.
Es lief mir eiskalt über den Rücken - was gibt es nur für Menschen .....
Erstellerin wünscht das dieser Beitrag so gut es geht verbreitet wird.

Ice von Avalon wurde erstochen
Beitragvon Icimama » 06.02.2010, 17:12

Es fällt mir unsagbar schwer, euch von dem zu erzählen, was meinem
Dicken letzten Sonntag zugestoßen ist und ich muss immer wieder Pause
machen, weil ich einfach nicht damit fertig werde....

Ich bin letzten Sonntag mit Ice spazieren gegangen, hier bei mir in der
Nähe in einem kleinen Waldstück mit einem stillgelegten Bahndamm. oben
auf dem Bahndamm hab ich ihn von der Leine genommen, da dort nie jemand
ist. Er ist dann den Bahndamm heruntergelaufen und ich hab mir erst nix
dabei gedacht, da er normalerweise sofort hinter mir her kam, wenn er
mich nicht mehr sah. Dann höre ich die Stimme eines Mannes: "Nehmen Sie
Ihren Hund an die Leine!" Ich schreie: "Ice!" und stürze den Bahndamm
hinunter. Dabei sehe ich noch, wie er mit einem etwa gleichgroßen
schwarzen Hund hoch voreinander steht. Ich weiß nicht genau, wie lange
ich gebraucht habe, die 15m den Bahndamm hinunterzulaufen, vielleicht
15 Sekunden. Unten angekommen sehe ich meinen Hund im Bachlauf liegen
und mit dem Tode ringen, der Bach spült Unmengen von Blut davon....Der
Mann empfängt mich emotionslos mit den Worten: "Ich musste leider Ihren
Hund töten. Er hat meinen Hund ohne Vorwarnung angefallen und ist ihm
an die Kehle gegangen! Ich hab ihn erstochen." Mein Gehirn
funktionierte nicht mehr, ich begriff erst mal gar nichts, sehe mein
Baby nur, wie es sich quält. "Lassen Sie ihn, lassen Sie ihn, er stirbt
jetzt! Sie können ihm nicht mehr helfen." sagt der Mann als ich in den
Bach sprang und ihn an eine flache Stelle zog, damit er nicht elendig
ertrinken muss. Ich bekam ihn nicht ganz raus dort, 50 Kilo sind
einfach zu viel. "Ich kann ihnen leider nicht helfen", höre ich den
Mann, "sonst fällt mich mein Hund an!" Ich knie mich in den Bach und
ziehe den Dicken auf meinen Schoß, sehe Stichverletzungen am Hals aus
denen das Blut fließt wie aus einem Wasserhahn, die Atmung ist fast
nicht mehr da und die Augen sind schon ganz trübe. Ich versuche die
Wunden zuzudrücken, aber es sind zu viele.... Ich hab dann mit ihm
geredet und ihn angefleht, mich nicht zu verlassen und dann wurden die
Augen wieder klar und die Atmung wurde tief und gleichmäßig. Der Mann
ist dann mit seinem Hund weggegangen, er wollte ihn zum Tierarzt
bringen. Ich kann nicht sagen, wie lange ich dort gesessen habe.
Irgendwann setzte mein Gehirn wieder halbwegs ein und ich hab mit
meinem Handy Hilfe geholt. Leider wohnt der Bekannte etwas weiter weg
und es hat endlos lange gedauert. Ich hab nicht mehr damit gerechnet,
dass der Mann wiederkommt, aber irgendwann kam er in Begleitung von 2
Polizisten wieder und hatte auch seinen Tierarzt verständigt. Er muss
sich also völlig im Recht gefühlt haben und hat sich noch auf die
Schulter klopfen lassen wollen, dass er die Menschheit von einem
weiteren bösartigen "Kampfhund" befreit hat.... Die drei, Polizisten
und der Mann, stehen also am Ufer, Hände in den Taschen und können mir
leider nicht helfen, den Hund aus dem Bach zu holen, da sie leider
Angst vor ihm haben. Es ist doch ein gefährlicher Hund, ein Kampfhund
(oder etwa nicht?), und diese Hunde sind gefährlich und gehen sofort an
die Kehle und töten andere Hunde, das weiß man doch!

Endlich kommt mein Bekannter und hilft mir, den Hund an Land zu
bringen. Er ist schon ganz weiß, aber er hebt kurz den Kopf, als mein
Bekannter kommt. Nach noch einer Ewigkeit kommen auch 2 Tierärzte, die
aber meinem Dicken nicht mehr helfen können. Er sei bis auf den letzten
Tropfen leergelaufen und selbst, wenn man ihm sofort Kochsalzlösung
geben und ein Spenderhund für eine Bluttransfusion gefunden würde,
würden schwere Hirn- und Nervenschäden zurückbleiben. Sie haben ihn
dann an Ort und Stelle eingeschläfert, damit seine Qualen endlich ein
Ende hatten.

Das Messer wurde nicht mehr gefunden. Es sei wohl irgendwie verloren
gegangen. Der Mann hatte aber auch kein Interesse es zu finden, da er
überhaupt keine Anstalten machte, es zu finden oder den Polizisten bei
der Suche zu helfen. Klar, 8 Messerstiche lang bleibt es in der Hand
und beim 9. Stich (es waren tatsächlich 9 STICHE auf ca. 20
Qudratzentimetern in Hals und Schulterbereich, das haben mir die
Tierärzte am nächsten Tag gesagt!!!) fällt es urplötzlich zu Boden und
löst sich in Luft auf.....Auf die Frage, warum er ein Messer bei gehabt
hätte, antwortete er, er habe es immer bei und er gab zu, dass die
Klinge länger als 10cm gewesen sei. Mein Bekannter hat ihn dann noch
gefragt, ob er keinen Arsch in der Hose hätte, um das zu vollenden, was
er angefangen habe, damit sich der Hund nicht noch eine Stunde quälen
musste und darauf sagte er, er wisse überhaupt nicht, wie man ein Tier
tötet. Komisch, mir hat er ja was ganz anderes gesagt: "Ich musste
leider Ihren Hund töten....."

Der Polizei gegenüber hat er angegeben, er habe sich und seinen Hund
bedroht gefühlt und die Hunde hatten eine wilde Beißerei, bei der sein
Hund getötet worden wäre, wenn er nicht meinen erstochen hätte. 15
Sekunden dauerte es, bis ich da war.... Sein Hund blutete leicht an der
Lefze (keine Verletzung an Hals und Kehle und der Hund hat weder
gejault, noch konnte er nicht mehr laufen!!!).... Ice hatte eine
Verletzung am Oberkopf, die allerdings aufgrund der Blutarmut nicht
blutete.... Es war nichts zu hören gewesen, weder von den Hunden noch
Geschrei von ihm..... Beide waren ohne Leine und nur meiner hat Stiche
abbekommen und zwar nicht irgendwo sondern gezielt dort, wo sie tödlich
sind..... Der Mann traute sich also richtig nah an meine "wilde Bestie"
ran und hatte auch offensichtlich keine Angst davor, dass die Bestie
sich umdreht und ihn angreift und bei wilden Beißereien halten Hunde ja
bekanntlich auch still......Und man muss sich vor Augen halten, dass
das ALLES in 15 Sekunden stattfand, inklusive der 9 Stiche!!!!

Ich habe eine Strafanzeige gegen den Mann gemacht. Leider kann ich nix
machen außer eine Strafanzeige wegen "Sachbeschädigung" und dann ist
auch nicht sicher, dass ich etwas damit erreiche. Hab mir 2
Rechtsanwälte rausgesucht, die sich mit "Recht rund um Hunde und
Halter" auskennen. Leider habe ich noch nicht mal eine
Rechtschutzversicherung, aber 300? Tierarztkosten am Hals..... Ob die
Polizei ihm irgendwas kann, steht noch nicht fest und ich gehe davon
aus, dass er mir seine Tierarztkosten auch noch aufbürden will. Aber
ich kann und will die Sache nicht auf sich beruhen lassen......

Jetzt muss ich erst mal mit dem Erlebnis und den schrecklichen Bildern fertig werden.....

Run free.....kleiner tapferer Mann...Dein Tot wird gesühnt werden...
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Beitragvon balu » 11. Feb 2010 22:24

ich kann dazu auch echt nix sagen
da fehlen einem die worte bin fassungslos
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Beitragvon flecky » 11. Feb 2010 22:29

Ich sag ja, ich weis nicht was ich mit diesem Mann gemacht hätte. Was war Ice denn für eine Rasse?Weist du das?
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Beitragvon balu » 12. Feb 2010 14:19

ein american bulldog stell noch was ein
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Beitragvon balu » 12. Feb 2010 14:21

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Beitragvon Melanie K » 12. Feb 2010 14:33

ohne worte! :(
Ein Boxer ist als Hund nicht zu gebrauchen ,aber als Mensch unersetzbar !
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Beitragvon flecky » 12. Feb 2010 18:45

Der Hammer, aber das was der Jogger sagt setzt ja wohl allem die Krone auf. Das sind solche Menschen die am liebsten ALLE Hunde an der Leine mit Maulkorb sieht, sicherlich gibt es auch solche Hundebesitzer die wirklich schlimm sind aber sowas :evil:
Und dann kommen wieder die Typischen Vorurteile gegen die Rasse. Wie ich immer sage, ein Hund ist immer nur so schlecht wie das gegenüber an der Leine. echt zum K**** Dann sollen die soch da Joggen wo keine Hunde hin kommen oder in eine Halle gehen.
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Beitragvon Lucky&Rocky » 12. Feb 2010 22:39

Hallo

Also wen das einer von meinen Hund gewessen wäre wüste ich auf jeden fahl was passiert wäre. Ich bin schon mahl 4 Monate im Gefängnis gesessen wegen Schwerer Körperverletzung weil so ein Idiot von Jogger meinte meinen Hund einen tritt geben zu müssen weil er frei ruhm läuft und an ihm vorbei gelaufen(gegangen) ist.Mein Hund lag dan am Boden und winselte nur (Hatte 3 Rippen gebrochen).

Gruß Konrad
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Beitragvon balu » 13. Feb 2010 13:28

ich würde da auch nix kennen, meinem hund tut niemand was
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Beitragvon Strassenköterin » 13. Feb 2010 19:56

Ich bin bestimmt sehr tierlieb, aber ICH soll meine beiden Yorkies anleinen, weil das Wild in den Wäldern wegen des Winters geschwächt ist?
Gehts noch?
Was ist denn mit artgerechter Haltung?

LG Strassenköterin
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Keine Beleidigung würde mich so hart treffen wie ein mißtrauischer Blick von einem meiner Hunde.
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Nimm die Menschen so wie sie sind, es gibt keine anderen.
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